Vortrag mit Felix Baumgartner

25. März 2014,
20.00 Uhr,
Kaiser-Friedrich-Halle




Schirmherr für den Initiativkreis Mönchengladbach

Hartmut Wnuck
Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Mönchengladbach
Persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach

Manchmal musst du weit hinaufgehen, um zu sehen, wie klein du eigentlich bist!

Am 25. März 2014 war der Basejumper und Extremsportler Felix Baumgartner zu Gast in der ausverkauften Kaiser-Friedrich-Halle. Baumgartner, der als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrach und sich mit seinem Fallschirm aus 39000 Metern auf die Welt herabstürzte, kam auf Einladung des Initiativkreis nach Mönchengladbach. Wie es sich anfühlt, nur geschützt durch einen Raumanzug, mit Schallgeschwindigkeit durch das Vakuum des Weltalls zu gleiten, erzählte der Österreicher in einem beeindruckenden Interview dem Moderator des Abends, Ranga Yogeshwar.

Felix Baumgartner berichtete von seinem ersten Fallschirmsprung mit 16 Jahren, der Unterstützung durch seine Mutter, die alle seine Träume förderte und seinem strengen Vater, der im Sport keine berufliche Perspektive für seinen Sohn sah. In dem sehr persönlichen Gespräch mit Ranga Yogeshwar, lieferte Baumgartner tiefe Einblicke in seinen privaten Lebensweg, so konnte man unter anderem erfahren dass der Extremsportler vor seinem Weg in den Sport zwei „bodenständige“ Berufe als  KFZ-Mechaniker und Maschinenbauer erlernt hat. Doch den jungen Baumgartner reizte nicht das Herkömmliche, es mussten immer einmalige, noch nicht dagewesene Ziele gesetzt werden. Ob es der Twin-Tower in Kuala Lumpur oder die Jesusfigur in Rio war, immer fand Baumgartner einen für ihn gangbaren Weg, sein gesetztes Ziel zu erreichen. Als Adrenalinjunkie würde er sich aber nicht bezeichnen.

"Ich habe immer Angst. Angst hilft, weil man so Risiken besser einzuschätzen weiß. […] Die Risiken versuche ich immer abzuschätzen und sie so gering wie möglich zu halten."

Doch auch nach dem Sprung aus 39000 Metern bleiben einem Extremsportler immer noch Ziele.

"Im Moment erfülle ich mir den Traum jedes kleinen Jungen mit der Teilnahme am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring"

so der Österreicher. Dies ist eine völlig neue Herausforderung für ihn, da dies eine besondere Art von Verantwortlichkeit voraussetzt. An diesem Abend wird ganz klar deutlich, dass der Extremsportler Felix Baumgartner ohne seine Abenteuerlust nicht DER Felix Baumgartner wäre wie wir ihn an dem Veranstaltungsabend erleben durften.


Die Veranstaltungsreihe "Pioniere der Welt in Mönchengladbach"

Die Weltumrundung in einem Heißluftballon oder die Besteigung des höchsten Berges sind nur einige Beispiele für herausragende Leistungen. Unter dem Titel „Pioniere der Welt in Mönchengladbach" stellt der Initiativkreis seit 2008 Menschen vor, die Besonderes geleistet haben und deren Pionierarbeit für andere Vorbildfunktion trägt.

Bisher begrüßte der Initiativkreis neben Dr. Bertrand Piccard und Reinhold Messner auch den Unterwasserarchäologen und Titanic-Entdecker Dr. Robert Ballard, die Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall sowie den Wikipedia-Erfinder Jimmy Wales.

Der Initiativkreis Mönchengladbach freute sich am 25. März 2014 den österreichischen Base-Jumper und Extremsportler Felix Baumgartner in der Kaiser-Friedrich-Halle begrüßen zu dürfen.

Felix Baumgartner beim Eintrag in das Gästebuch des Initiativkreis Mönchengladbach

Felix Baumgartner im Interview mit Ranga Yogeshwar

Geschenkübergabe des Schirmherrn Hartmut Wnuck