Europa - Welche Chancen liefert die Gemeinschaft für die Jugend?

21. November 2007,
Hochschule Niederrhein,
Mönchengladbach


Schirmherr für den Initiativkreis Mönchengladbach

Jens Rösler, Prokurist der FSP Frische GmbH
und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach

Campusgespräche 2007

Nachdem im vergangenen Jahr über "Mode und Wirtschaft" diskutiert wurde, stand in diesem Jahr das Thema "Europa" auf dem Programm der Campusgespräche. Über die Chancen, die Europa als Staatengemeinschaft für die Jugend bietet, diskutierten Andreas Krautscheid, seit wenigen Wochen Minister für Europa- und Bundesangelegenheiten des Landes NRW, Dr. Jacques Santer, Premierminister a. D. des Landes Luxemburg und Prof. Avi Primor, Botschafter a. D. des Staates Israel und Leiter des Zentrums für europäische Studien in Israel sowie Heinz Rudolf Kunze, Musiker und Literat. Fachkundiger Moderator war der Journalist und ehemalige ARD-Korrespondent Heiko Engelkes. Schirmherr war Jens Rösler, Prokurist der FSP Frische GmbH.

 

In einer Hochschule, die - so Prof. Dr. Hermann Ostendorf in seiner Begrüßungsansprache - "in Deutschland am Rande liegt, aber doch ziemlich mitten in Europa", wurde dem Begriff Europa ein facettenreiches Profil gegeben. "Europa ist über 50 Jahre alt und wir haben eine Menge erreicht", betonte Heiko Engelkes. Ein sehr anschauliches Bild wählte Prof. Avi Primor, der die Staatengemeinschaft mit einer Schildkröte verglich: "Groß, schwer beweglich. Manchmal bleibt sie stehen und manchmal zieht sie die Pfoten ein und keiner weiß warum. So sehe ich Europa: sehr vorsichtig, zögernd, aber nie rückwärts." Europa, darin waren sich die Experten der Podiumsrunde einig, ist mehr als ein Binnenmarkt und eine Währungsgemeinschaft. Ein vereintes und damit wettbewerbsfähiges Europa wird den Menschen in Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft vieles bieten: "Eine große Föderation wie die Vereinigten Staaten. Das sind die Chancen für die jungen Leute."

"Klare Worte für die Studenten, die der zweistündigen Diskussion aufmerksam gefolgt waren: "Da wurde vieles verständlich auf den Punkt gebracht, das war spannend."

"Für das musikalische Resümee sorgte Heinz Rudolf Kunze, mit gut 240 Auftritten im Jahr. Er ist einer der gefragtesten Interpreten der deutschen Musikszene, mit seinem Hit "Aller Herren Länder". "Dieses Lied", erklärte Heiko Engelkes "so leidenschaftlich, aufrüttelnd und nachdenklich, könnte so etwas wie eine europäische Hymne werden."

"Da wurde vieles verständlich auf den Punkt gebracht, das war spannend."

Für das musikalische Resümee sorgte Heinz Rudolf Kunze